Eine Zeichnung, die Thales’ Idee der auf Wasser schwimmenden flachen Erde darstellt. Auf dem Bild sind 2 der 4 damals auf Erden für Grundelemente gehaltenen Elemente, Luft und Feuer, zu sehen. |
Die Ägypter begnügten sich mit dem Aberglauben, sie seien aus "Schlangen, Kröten, Würmern, Mäusen und aus dem Schlamm der Nilüberschwemmungen" entstanden. So wie es die Sumerer taten, haben auch die Ägypter nicht an die Existenz eines Schöpfers geglaubt, sondern daran, dass die Lebewesen durch Zufall aus Lehm enstanden sind.
Die wichtigsten Behauptungen der neugriechischen Philosophen Empedokles, Thales und Anaximander sind wiederum, dass die ersten Lebewesen aus Luft, Feuer und Wasser entstanden sind. Laut diesem Aberglauben sind die ersten Lebewesen plötzlich im Wasser enstanden, später haben einige dieser Wasserlebewesen das Wasser verlassen und begonnen, sich an das Leben auf dem Land zu gewöhnen. Auch der neugriechische Philosoph Thales hat daran geglaubt, dass der Ursprung jeglichen Lebens das Wasser sei. Er sagte, dass sich aus dem Wasser zuerst die Pflanzen und Tiere entwickelt hätten und dass ganz zuletzt der Mensch entstanden sei.4
Anaximander sagte, "Der Mensch ist aus dem Fisch geschlüpft" und vertrat wie die anderen Philosophen jener Zeit die Meinung, dass die Tiere aus dem Wasser gekommen sind.5
So wie Empedokles haben einige Philosophen die Ansicht vertreten, dass die Welt aus vier Elementen – Erde, Feuer, Luft und Wasser – entstanden ist. Gemäss dieser Illustration aus dem 17. Jahrhundert werden die vier Elemente durch die rund um die Sonne gebildeten Kreise symbolisiert. |
Kurzum, der materialistische Glaube als Basis der Evolutionstheorie war bereits im Alten Griechenland vorhanden.
Heraklit |
Da Aristoteles für bestimmte Ereignisse keine andere Erklärung gefunden hatte, nahm er als er sich mit dem Ursprung des Lebens beschäftigte, in akzeptablem Mass die These der spontanen Entstehung (Vereinigung lebloser Substanzen und plötzliche Bildung eines Lebewesens) auf.9Wenn wir genau hinschauen, sind zwischen den evolutionären Denkern der Vergangenheit und den Ansichten der heutigen Evolutionisten grosse Ähnlichkeiten festzustellen. Der Ursprung des evolutionären materialistischen Gedankens, der Kosmos habe weder Anfang noch Ende, und die Behauptung, die Lebewesen seien durch Zufall entstanden, sind in der götzendienerischen Kultur der Sumerer und bei den materialistischen, griechischen Philosophen zu finden. Die Grundlage der beiden Glauben, zwischen denen Jahrhunderte liegen, die jedoch bezüglich der Entstehung des Lebens einen gemeinsamen Nenner haben, besteht in der Annahme, dass das Leben rein zufällig aus einer Mischung von Wasser und primitivem Schlamm entstanden sei.
Der griechische Philosoph Aristoteles |
Trotz geschichtlicher Gegenbeweise vertreten gewisse Muslimische Evolutionisten die Evolutionstheorie und behaupten, dass die Theorie der Schöpfung durch Evolution durch Quranverse belegt wird und versuchen, den Ursprung der Evolutionsidee wiederum der Islamischen Welt aufzubürden. Gemäss dieser Behauptung stammt der erste Evolutionsgedanke von Muslimischen Philosophen, und deren in Fremdsprachen übersetzte Werke haben in der westlichen Welt den Evolutionsgedanken zustandegebracht.
Es ist offensichtlich, dass sogar diese zur Evolutionstheorie gehörenden Ideen griechischer Philosophen als von den alten heidnischen Völkern stammend anzusehen sind. Wenn die wissenschaftlichen und geschichtlichen Tatsachen so klar und eindeutig sind, ist es ein grosser Fehler zu versuchen, den Muslimen den auf materieller Grundlage gebauten Evolutionsgedanken aufzubürden.
Die erwähnte Behauptung lehnt die Existenz eines Schöpfers ab. Aus diesem Grund wird sie von gläubigen Menschen nicht beachtet. Da jedoch gewisse Muslime dies nicht bemerken vermuten sie, dass Gott möglicherweise die Lebewesen als sich entwickelnd erschaffen hat und sehen daher keinen Nachteil darin, die Evolutionstheorie zu verteidigen.Doch hier übersehen sie eine grosse Gefahr: Indem sie versuchen zu zeigen, dass Evolution und Religion vereinbar sind, unterstützen sie eine Auffassung, die eigentlich aufgrund ihrer eigenen Sichtweise ganz unmöglich sein sollte. Gleichzeitig übersehen die Evolutionisten diese Situation geflissentlich, weil sie dazu dient, ihre Sichtweise in der Gesellschaft akzeptabel werden zu lassen. Wenn dieses Thema aus der Sicht eines wahren Muslims betrachtet und im Licht der Quranverse bedacht wird, ist es offensichtlich, dass zwischen einer Theorie, die auf dem Glauben an den Zufall basiert und der Islamischen Religion keine Gemeinsamkeit zu finden ist. Wenn die Evolutionstheorie Zufälle, Zeit und leblose Materie als göttlich betrachtet, bedeutet dies, dass diese als Schöpfer bezeichnet werden. Ein Muslim wird sich niemals hinter eine auf solcherart götzendienerische Grundlage gestellte Theorie stellen. Ein gläubiger Mensch glaubt an Gott, den einzigen Schöpfer, der alles aus dem Nichts erschaffen hat, und kämpft mit Verstand und Wissenschaft gegen jegliche entgegengesetzte Ideen.
Prof. Fred Hoyle |
Tatsächlich haben auch die wissenschaftlichen Errungenschaften des 20. Jahrhunderts Behauptungen wie "Das Leben entsteht ganz von selbst durch Zufälle und Naturereignisse" widerlegt. Der für das Leben zutreffende Plan zeigt, dass es Gott ist, Der alle Lebewesen mit ausserordentlichen Verstand und grenzenlosem Wissen geschaffen hat.
Dass sogar die als die einfachsten bekannten Lebewesen eine nicht zu vermindernde Komplexität besitzen, führt die Vertreter der Evolution in eine Sackgasse. Die Evolutionisten geben diese Tatsache sogar selbst des öfteren zu. Obwohl er selbst ein Evolutionist ist, gibt beispielsweise der weltberühmte englische Mathematiker und Astronom Prof. Dr. Fred Hoyle die Unmöglichkeit der Entstehung des Lebens durch Zufall zu: "Die Wahrscheinlichkeit der These, das Leben sei vor allem durch Zufälle entstanden, ist so klein, dass die Annahme dieser Behauptung als vernunftwidrig gilt."10
Die Evolutionisten behaupten, dass die erste lebende Zelle der Welt unter primitiven Voraussetzungen, aus leblosen Substanzen und durch Naturereignisse entstanden ist. Jedoch ist diese Behauptung mit modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen überhaupt nicht vereinbar. |
Doch die Theorie des Darwinismus fordert noch mehr: Für eine einzige Pflanze, ein einziges Tier, müssten abertausende günstige, passende Ereignisse eintreten. So würden Wunder zur Regel werden: Ereignisse mit unendlich geringer Wahrscheinlichkeit würden ständig eintreten… Es gibt kein Gesetz gegen Tagträumereien, aber die Wissenschaft sollte sich nicht in ihnen verlieren.11Mit diesen Worten wird die Lage, in der sich die Evolutionisten für die Sache ihrer Ideologie verfangen haben, ganz offensichtlich. Obwohl sich ihre Theorie in einer Sackgasse befindet und sie ihre Unwissenschaftlichkeit sehen können, verzichten sie einzig aus Gründen der ideologischen fixen Idee nicht auf die Evolutionstheorie. Fred Hoyle erläutert an anderer Stelle, weshalb die Evolutionisten an den Zufall glauben:
"Eigentlich liegt die Tatsache, dass das Leben durch ein Wesen mit Verstand geschaffen wurde so deutlich auf der Hand, dass der Mensch sich wundert, wieso diese Wahrheit nicht weiter verbreitet wurde. Der Grund (des Nichtakzeptierens) ist nicht wissenschaftlich, sondern psychologisch."12Der von Fred Hoyle genannte psychologische Grund ist, dass die Evolutionisten es sich zur Bedingung gemacht haben, die Schöpfung zu verleugnen. Aus all diesen Beweisen können die Muslimischen Evolutionisten erkennen, dass die Evolutionstheorie eine zum Zweck der Gottesverleugnung verteidigte Ideologie ist.
| Die Behauptung der Evolutionisten, das Leben sei aus einer Reihe von Zufällen aus leblosen Substanzen von selbst entstanden, ist genauso unlogisch wie die Behauptung, dass die Freiheitsstatue in New York durch ins Meer eingeschlagene Blitze und der zufälligen Vereinigung von Sand und Kieselsteinen entstanden sei. |
Die Theorie besteht aus der Behauptung, dass die sich in der Natur befindlichen 1,5 Millionen verschiedenartigen Lebewesen durch Naturereignisse entstanden sind. Laut Evolutionisten ist zuerst aus lebloser Materie dank chemischer Reaktionen eine lebende Zelle entstanden. (Wir möchten daran erinnern, dass recht viele wissenschaftliche Beweise die Unmöglichkeit einer solchen Verwirklichung aufzeigen. Die Forscher haben mit Gasen, wie sie in der primitiven Erdatmosphäre vorzufinden waren und bei Versuchen durch Vereinigung mit den in dieser Atmosphäre herrschenden Bedingungen - nicht einmal die kleinsten Bausteine des Lebens zustandegebracht.13) Wenn die heutige Technologie und das heutige Wissenschaftsniveau trotz aller möglichen bewusster Eingriffe die Schöpfung eines lebenden Organismus nicht zustande bringt, hat die Behauptung, blinde Zufälle seien jedoch diesbezüglich erfolgreich gewesen, mit Vernunft und Logik nichts zu tun.
Sogar eine einzelne Zelle aus der das Leben entsteht, besitzt einen äusserst komplexen Aufbau. Auf dem obigen Bild ist nur ein Teil der Moleküle zu sehen, die eine Zelle bilden. Hinter all diesen Molekülen befindet sich eine äusserst komplexe und perfekt geplante Organisation. Zu behaupten, ein solcher Aufbau sei zufällig entstanden ist mit Verstand, Logik und wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht zu vereinbaren. |
Die Abstammungsütopie der Evolutionisten |
Das Neo-Darwinistische Modell, das wir heute als Evolutionstheorie bezeichnen, weist an diesem Punkt auf zwei Mechanismen hin: Natürliche Selektion und Mutation.
Natürliche Selektion bedeutet natürliche Auslese. Demgemäss bleiben die Starken und an die Naturbedingungen Anpassungsfähigen am Leben, die andern hingegen werden aussortiert und verschwinden. Verändern sich zum Beispiel in einem Gebiet die Wetterbedingungen und die Temperatur sinkt fortwährend, bedeutet dies eine Gefahr für die dort lebenden Tierpopulationen. Denn die gegen tiefe Temperaturen unwiderstandsfähigen Individuen werden aussortiert.
In einem einzigen DNS-Molekül des Menschen sind die Information zum Füllen von ungefähr 1000 Büchern enthalten. Es wurde festgestellt, dass dieses riesige Lexikon aus ungefähr 3 Milliarden Buchstaben besteht. Die makellose Schöpfung der DNS beweist Gottes ewige Kraft und Macht. |
Also verbleibt den Evolutionisten nur noch die Mutation. Um die Behauptung der Evolutionstheorie akzeptieren zu können, muss die genetische Information der mutierten Lebewesen weitergegeben werden.
Mutationen sind Veränderungen, die an den Genen der Lebewesen durch äussere Faktoren wie radioaktive Strahlung oder DNS-Kopierfehler entstehen. Sicherlich führen Mutationen zu Veränderungen, jedoch sind diese Veränderungen niemals positiv, sondern stets zerstörerisch. Mutationen entwickeln die Lebewesen also nicht weiter, sondern sie schädigen sie.
Im 20. Jahrhundert war die Genetik der die grösste Entwicklung aufweisende Wissenschaftszweig. Die Erforschung genetischer Krankheiten bei den Lebewesen hat nach neuestem Stand ergeben, dass keine biologischen Veränderungen entstanden sind, die der Evolution nützen könnten. Als Ergebnis der fortschreitenden Genforschung wurden ungefähr 4500 durch Mutationen entstandene genetische Krankheiten definiert. Es ist bekannt, dass viele früher als erblich angenommene Krankheiten in Wahrheit durch etliche verschiedenartige Mutationen entstanden sind.
| Gemäss der natürlichen Selektion bleiben die starken und die an ihre Umgebung anpassungsfähigen Lebewesen am Leben, die anderen hingegen verschwinden. Die Evolutionisten behaupten jedoch, dass sich die Lebewesen durch die natürliche Selektion weiterentwickeln und somit neue Arten entstehen. Aber in der natürlichen Selektion gibt es kein solches Ergebnis, und es ist kein einziger Beweis zur Bestätigung dieser Behauptung vorhanden. |
Die durch Mutationen an Lebewesen angerichteten Schäden sind nicht nur auf diese Beispiele beschränkt. Bei allen bis heute beobachteten Mutationen sind sie fast immer schädlich, selten ohne Wirkung. Trotzdem versuchen die Evolutionisten und auch die Muslimischen Evolutionisten Mutationen immer noch als einen Mechanismus der Evolution zu verteidigen. Wenn wie von den Evolutionisten behauptet wurde, die Arten sich voneinander entwickelt hätten, müssten sich Millionen von nützlichen Mutationen - und zwar direkt hintereinander - verwirklicht haben.
Dieses Volk von uns hat sich andere Götter neben Ihm erwählt, ohne dass sie dafür einen klaren Beweis beibringen. Wer aber ist sündiger, als wer über Gott Falsches ausheckt? (Sure 18:15 - al-Kahf) |
Mutationen kommen mit der Zeit auf äusserst unordentliche Art an den Tag. Sie haben keine einander ergänzenden Eigenschaften, und über die nachfolgenden Generationen haben sie keine in eine bestimmte Richtung gehende kumulative Wirkung. Den bereits vorhandenen Aufbau ändern sie, jedoch tun sie das völlig auf ungeordnete Weise... Wenn in einem lebenden Körper eine Unregelmässigkeit entsteht - so klein sie auch ist - bedeutet das den Tod. Zwischen Leben und Anarchie (Unordnung) gibt es wahrscheinlich keine Versöhnung.14Aus diesem Grund bringen Mutationen, wiederum laut Aussage Grassés, so zahlreich sie auch sind, keinerlei Entwicklung zustande. Die Wirkung der Mutationen können wir mit Erdbeben vergleichen. So wie ein Erdbeben den Aufbau einer Stadt nicht fördert und verbessert, sondern zu ihrer Zerstörung führt, sind auch Mutationen stets der Grund für negative Veränderungen. Aus dieser Sicht ist die auf Mutationen gestützte Behauptung der Evolutionisten völlig unsinnig. (Für ausführliche Information siehe Der Evolutionsschwindel, Harun Yahya, Vural Verlag)
So wie ein Erdbeben den Aufbau einer Stadt nicht fördert, und der Stadt nur Zerfall bringt, entwickeln zufällige Mutationen auch die Lebewesen nicht weiter, sondern führen nur zu Zerstörung,Krankheitund Gebrechen.
| Beliebige Mutationen richten bei den Menschen und allen anderen Lebewesen bleibenden Schaden an. Die auf den Fotos ersichtlichen Ergebnisse des Tschernobil-Unfalls in 1986 sind ein trauriges Beispiel der Auswirkungen von Mutationen. |
| (1) http://www.ecn.cz/private/c10/tmi.jpg (2) http://www.ecn.cz/private/c10/child.jpg (3) http://www.tmia.com/xtrarosebud.html (4) http://www.adiccp.org/imagery/medical-aid.html |
Die Unvernunft der Behauptungen der Evolutionisten ist an allen Beispielen zu sehen. Nehmen wir die Entstehung der Fische. Die Evolutionisten behaupten, dass die Fische sich aus Meereslebewesen ohne Wirbelsäule wie den Seesternen oder Seewürmern entwickelt haben.
Wenn dem so wäre, sollte zwischen diesen zwei verschiedenen Arten von Lebewesen eine bedeutende Anzahl von Übergangsformen zum Zweck einer stufenweisen Entwicklung existiert haben. Das heisst, wir müssten auf eine grosse Anzahl verschiedener Arten von Fossilien stossen, die sowohl Eigenschaften der Fische als auch die Eigenschaften der wirbellosen Seesterne oder Würmer besitzen. Es ist aber so, dass trotz der Funde von hunderten von Fossilien die Fische und Seesterne aus neuer und alter Zeit zuzuordnen sind, nicht ein einziges Fossil als Übergangsform identifiziert werden konnte, das die Behauptung der Evolutionisten rechtfertigen würde. Das Nichtexistieren von Übergangsformen bedeutet jedoch offensichtlich, dass "die Evolution niemals stattfand." (Tatsächlich tauchte der erste Fisch in derselben geologischen Periode auf, wie die ersten bekannten komplexen Wirbellosen. Die ältesten Fischfossilien sind 530 Millionen Jahre alt.15 In dieser Zeit, dem Kambrium, erschienen urplötzlich alle Hauptgruppen der Wirbellosen auf der Erde.)
Obwohl die Evolutionisten über diese Tatsache informiert sind, versuchen sie, die Menschen mit demagogischen Methoden und gefälschten Fossilien das Evolutionsszenario glauben zu machen.16 Indessen hatte sogar Darwin zu seiner Zeit bemerkt, dass die Fossilienfunde seine Theorie nicht unterstützen. Er hoffte jedoch, dass in folgenden Jahren die Fossilienfunde zahlreicher werden würden und dass auch die unauffindbaren Übergangsformen auftauchen würden. Jedoch sind den Evolutionisten der heutigen Zeit auch solche Hoffnungen nicht verblieben. Denn wie sie auch selbst zugeben, sind die Fossilienfunde inzwischen äusserst reichhaltig und können uns in genügendem Ausmass das Leben von historischer Seite zeigen. Der bekannte schwedische Evolutionist und Botaniker von der Lund Universität, Prof. N. Heribert Nilsson, meint bezüglich der Fossilienfunde folgendes:
"Meine seit mehr als 40 Jahren andauernden Bemühungen, meine Initiativen in Sachen Evolution unter Beweis zu stellen, wurden ein Misserfolg ... Das Fossilienmaterial ist im Moment so vollständig, dass die Bildung von neuen Abstufungen möglich würde, und das Nichtauffinden von Übergangsformen nicht mit Fehlen von Material erklärt werden kann. Die Lücken (in den Fossilienfunden) sind eine die Realität widerspiegelnde Tatsache, sie werden niemals gefüllt werden."17Der Paläontologe Prof. T. Neville George von der Glasgower Universität hat, obwohl die Fossilienfunde äusserst reichhaltig sind, die Tatsache dass die gesuchten Übergangsformen immer noch nicht gefunden wurden, wie folgt erläutert:
"Es ist nun nicht mehr möglich, eine Erklärung abzugeben, die unter der Annahme der Evolution die Unzulänglichkeit der Fossilienfunde verschwinden lässt. Denn die uns zur Verfügung stehenden Fossilienfunde sind äusserst reichhaltig, und mit neuen Entdeckungen neue Arten zu finden scheint unmöglich zu sein ... Trotz aller Entdeckungen weist der Fossilienbestand noch weiterhin riesige Lücken zwischen den Arten auf."18Die Evolutionisten gestehen auch, dass die Fossilienfunde und deren Widerlegung der Evolution eigentlich einen wissenschaftlichen Beweis für die Schöpfung erbringen. Als Beispiel macht der evolutionistische Paläontologe Mark Czarnecki folgendes Geständnis:
"Das grösste Hindernis zum Beweis der (Evolutions-) Theorie waren schon immer die Fossilienfunde... Diese Funde haben niemals zu den Spuren der Übergangsformen aus Darwins Hypothese geführt. Die Arten entstehen plötzlich und verschwinden wiederum plötzlich. Und diese unerwartete Situation hat das Schöpfungsargument, die Arten seien durch Gott erschaffen, unterstützt."19Es scheint so, dass die Evolutionisten auch betreffend der Übergangsformen eine Niederlage erlitten hätten. Seit dem Aufkommen des Darwinismus im 19. Jahrhundert bis heute wurde bei Ausgrabungen und Forschungen in der ganzen Welt keine einzige Übergangsform gefunden. Die gemachten Funde hatten gezeigt, dass die Lebewesen auf Erden plötzlich, auf vollständige und makellose Weise entstanden sind, was die Evolutionisten sicherlich mit grosser Enttäuschung aufgenommen haben.
| Evolutionisten behaupten zum Beispiel, dass ein Seestern sich innerhalb von Millionen von Jahren stufenweise zum Fisch entwickelt habe. Gemäss dieser Behauptung sollten zwischen Seesternen und Fischen eine Menge Übergangsformen vorhanden sein. Jedoch bis heute wurde noch kein einziges Fossil mit irgendwelchen Anzeichen einer Übergangsform gefunden. Unter den Fossilienfunden befinden sich Seesterne und Fische, aber eine Übergangsform zwischen den beiden Arten gibt es nicht. |
.... wir ordnen Fossilien an in einer Weise, die den graduellen Erwerb dessen reflektiert, was wir in uns selbst sehen. Wir suchen nicht die Wahrheit, wir schaffen diese anhand der Fakten, um unsere Vorurteile zu bestätigen…Aus diesem Grund sollten sich religiöse Menschen von den Evolutionisten, die unter dem Deckmäntelchen der Wissenschaft solche Wortspielereien und Fälschungen betreiben, nicht irreführen lassen. Anzunehmen, "Weil sie Wissenschaftler sind, sagen sie sicher die Wahrheit" und deshalb den Evolutionisten alles zu glauben, ist zweifellos ein grosser Irrtum. Denn für ihre Ideologien zögern die Wissenschaftler nicht, Tatsachen zu verheimlichen, wissenschaftliche Befunde zu verdrehen, und sogar Beweise zu fälschen. Die Geschichte des Darwinismus ist voller solcher Beispiele.
Eine Reihe von Fossilien zu nehmen und dann zu behaupten, diese repräsentierten eine Abstammungsfolge, ist keine wissenschaftliche Hypothese, die überprüft werden kann, sondern eine unbewiesene Behauptung, die denselben Wert hat, wie eine Gutenachtgeschichte - lustig, vielleicht sogar instruktiv, aber nicht wissenschaftlich.20
Wenn beim Darwinismus nur die allgemeinen Richtlinien betrachtet werden, werden seine Ungültigkeit und das morsche Fundament der Theorie sofort verständlich. Wird den Einzelheiten auf den Grund gegangen, wird die Situation jedoch noch viel eindeutiger. (Siehe Der Evolutionsschwindel, Der widerlegte Darwinismus, Geständnisse der Evolutionisten, Irrtümer der Evolutionisten von Harun Yahya)
Im Gegensatz zu den Behauptungen der Evolutionisten wird an jedem Punkt des Universums bei allen lebenden Wesen unter ihren Eigenschaften eine sehr genaue Ordnung und ein perfekter Entwurf anzutreffen sein, was beweist, dass dies alles von Gott erschaffen wurde. Da die evolutionistischen Wissenschaftler dies leider nicht akzeptieren wollen, wehren sie sich hoffnungslos gegen diese Tatsache. Aufgrund ihrer leidenschaftlichen Abhängigkeit vom Materialismus versuchen sie geradezu, einen Toten zum Leben zu erwecken.
Es wurde nicht ein einziges Fossil der von den Evolutionisten behaupteten Übergangsformen in den Fossilienfunden identifiziert. Während der gesamten Naturgeschichte haben Fische immer als Fische, Vögel immer als Vögel, Menschen hingegen immer als Menschen existiert. |
| Das Buch der darwinistischen Historikerin Gertrude Himmelfarb Darwin and the Darwinian Revolution (Darwin und die darwinische Revolution) |
Unter Rücksicht auf die Reaktionen seiner Familie hat Darwin sein Leben lang seine Ideen in Sachen Religion als grosses Geheimnis verschwiegen. Allerdings hatte er den Grund dieses Geheimnisses persönlich so erklärt:
"Vor Jahren hat mir ein Freund dringend empfohlen, in meinen Arbeiten das Thema Religion nicht einzubeziehen, insofern ich in England die Wissenschaft entwickeln möchte. Dies hat mich dazu verleitet, nicht mehr über den Zusammenhang der beiden Themen nachzudenken. Wenn ich hätte abschätzen können, wie sehr die Welt in der Zukunft liberal sein würde, hätte ich mich vielleicht anders verhalten."24Wie aus dem letzten Satz hervorgeht, hätte Darwin, falls er gewusst hätte, dass er auf keinerlei Reaktionen stossen würde, sich vielleicht nicht so verschwiegen benommen. Um jedoch keine negative Reaktion auf sich zu ziehen, hat er es vorgezogen, seine wirklichen Ansichten möglichst zu verbergen. Als Karl Marx (1818-83) sein berühmtes Werk Das Kapital Darwin widmen wollte, entschuldigte sich Darwin mit dem Grund, wenn er mit einem auf solchen atheistischen Ideen beruhenden Buch in Verbindung gebracht werde, würde dies seine Familienmitglieder auf äusserst unangenehme Art stören. Deshalb lehnte er das Angebot von Marx ab.25
Ernst Mayr |
"Ich betrachte alle Menschengefühle als einen Krankheitserreger, dessen Spur bei den Tieren weiterverfolgt werden kann." 26Der Besitzer solch verrückter Gedanken war einerseits gegen die Lehre Gottes und andererseits kämpfte er dafür, dass dieser Glaube aus dem Gedächtnis der Menschen gelöscht werde.
Die atheistische Haltung Darwins ist auch den heutigen Evolutionisten als Erbe verblieben. So wie Darwin den Kindern in der Erziehung die Gelegenheit, den Gottesglauben kennenzulernen nicht geben wollte27, so wehren sich die heutigen Evolutionisten an den Schulen heftig gegen die Schilderung der Schöpfungsgeschichte. In manchen Ländern arbeiten diese Leute konzentriert darauf, das Thema "Schöpfung" aus den Lehrplänen zu entfernen.
Selbst wenn Wir Engel zu ihnen herniedergesandt und die Toten zu ihnen gesprochen und Wir alle Dinge vor ihnen versammelt hätten, hätten sie doch nicht geglaubt, es sei denn, Gott hätte es gewollt; jedoch, die Mehrzahl von ihnen ist unwissend. (Sure 6:111 – al-An’am) |
Er bekennt in einer Aussage seine eigene Ungläubigkeit wie folgt:
"...Unglaube kam sehr langsam über mich, doch am Ende war er vollständig...28
"... Weil er sich vom Gottesglauben entfernt hat, werde ich ihn sehr verabscheuen." 29... Diese Auffassung (religiöser Glaube) war, soweit ich mich erinnern kann, in meinem Geiste sehr stark in jener Zeit, als ich den "Ursprung der Arten" schrieb; er wurde seit dieser Zeit, wenn auch Schwankungen unterworfen, langsam aber sicher schwächer...30
In einem Brief, den er 1876 schrieb, beschrieb Darwin, wie sein Glaube immer schwächer wurde:
Gleichzeitig findet Darwin die Religiosität der Menschen sonderbar, wenn man bedenke, dass sie im Grunde genommen von primitiven Tieren abstammen, werde er dem Glauben dieser Menschen nicht vertrauen und sagte:
"Wie kann einem Menschen vertraut weden, dessen Kopf voller Glauben ist, aber sich nur vom Gehirn der minderwertigsten Tiere weiterentwickelt hat, und der solche Schlüsse zieht?" 31
Emma Darwin, Ehefrau von Charles Darwin |
"Alle Gebote und die Weisheit eines Allmächtigen und Allwissenden Gottes müssen akzeptiert werden. Wenn ich ehrlich sein muss, kann ich das nicht akzeptieren."32In einer seiner Autobiographie beigefügten kurzen handschriftlichen Notiz steht:
"Wenn ich irgendeine grosse Sünde begangen haben sollte, bereue ich das nicht."33Die Existenz Gottes und religionsverleugnenden Aussagen Darwins ist eigentlich eine klassische Abstreiterlogik. Der Quran beschreibt dies so:
| In manchen Briefen und in seiner Autobiographie hat Darwin seine Religionslosigkeit erwähnt. |
Im Grundgedanken dieser grossen politischen, wirtschaftlichen und sittlichen Katastrophe des 20. Jahrhunderts ist der Darwinismus zu finden. Die beiden blutigen Ideologien, die dem Jahrhundert ihren Stempel aufdrückten, sind vom Darwinismus ernährte und in ihm Kraft findende Systeme. Wenn bei diesen Ideologien nach eigenen Quellen geschaut wird, sieht man deutlich den darwinistischen Einfluss.
Der Darwinismus war für den Kommunismus von so grosser Wichtigkeit, dass Engels, sobald Darwins Buch veröffentlicht wurde, an Marx folgendes schrieb: "Darwin, dessen Buch ich im Moment lese, ist einfach umwerfend."34
Lenin | Stalin | Mao |
Mussolini | Franco | Hitler |
Das Buch Hitlers “Mein Kampf” |
Mit seinen Aussagen, das Leben sei ein Kampf und bei diesem Kampf könnten nur die Starken gewinnen, die Schwachen jedoch seien zum Verlieren verurteilt, hat Darwin den Weg zu Gewalttätigkeit, Streit, Krieg und Massaker geebnet. Ob nun die Diktatoren ihr eigenes Volk, oder die Völker der belagerten anderen Länder unterdrückten, sie liessen sich vom Darwinismus inspirieren und haben die darwinistische Lehre übernommen. Laut ihnen waren die Schwachen zur Peinigung und zum Verschwinden verurteilt; den vom Tier abzustammen geglaubten Menschen als wertvoll zu betrachten war nicht nötig.
Aus diesem Grund ist der Darwinismus für die Menschheit eine sehr grosse Gefahr. Diejenigen, die vielleicht den Darwinismus als eine gewöhnliche Theorie betrachten, mögen von dieser Theorie keinen Schaden befürchten. Aber in jüngerer Vergangenheit haben Hunderte von Millionen Menschen durch diese Ideologie Unterdrückung erlitten.
Aus diesem Grund wurden alle kommunistischen Regimes Feinde der Religion. Sie griffen religiöse Werte an, zerstörten Gotteshäuser und verboten dem Volk die Andacht. Die kommunistischen Regimes in der Sowjetunion, in Rotchina, Kambodscha, Bulgarien und Albanien verfolgten eine bis zum Massenmord führende religionsfeindliche Politik.
Marx wollte sein berühmtes Buch “Das Kapital” Darwin widmen. | |
Darwin hat mit dem Beweis, dass alle organischen Wesen - Pflanzen, Tiere und der Mensch selbst - Erzeugnisse einer natürlichen, während Millionen von Jahren dauernden Entwicklung sind, der metaphysischen Naturanschauung den schwersten Schlag versetzt.38
Friedrich Engels, einer der ideologischen Väter des Kommunismus |
"Erstens sind Egoismus und Gewalt in unserem Innern etwas Natürliches, was uns von unseren entferntesten Vorfahren vererbt wurde... So ist denn die Gewalt für die Menschen etwas Normales; sie ist ein Produkt der Evolution."39
Damit die Gesellschaft ihre Ideologie anerkannt, suchen die Marxisten die Lösung in der Übernahme des Darwinismus zu finden. Besonderen Wert legen sie auf Darwins Prinzip "Gewalt und Konflikt sind ein unabänderliches Naturgesetz". Alle Terrororganisationen der Welt, die den Kommunismus als Ideologie übernommen haben, unterweisen ihre Militanten in Erziehungslagern monatelang in Kommunismus, dialektischem Materialismus und Darwinismus. Diesen vom Kommunismus beeinflussten Menschen wird die Lüge von Darwins Theorie eingeprägt, die ihnen suggeriert, dass sie eigentlich Tiere seien und so wie die Tiere ums Überleben kämpfen, müssten auch sie sich verhalten. Demzufolge werden sehr viele junge Menschen zu Verbrechern, denen es ein Leichtes ist zu morden und ohne zu Zögern Kinder und sogar Säuglinge erbarmungslos zu erschiessen.
Um uns als eine existierende Mischung von Chemikalien zu ersten wirksamen Replikatoren zu befördern, braucht es ein evolutionelles Prinzip. Dieses Prinzip heisst "chemische Evolution" oder auch "Selbstorganisation der Materie"; es wurde aber nie ausführlich definiert oder konnte beobachtet werden. An die Existenz eines solchen Prinzips wird nur dank der Treue zum dialektischen Materialismus geglaubt. 40
Prof. Robert Shapiro |
Rassistische Neonazi Bewegungen breiten sich in vielen Ländern aus. Die Wurzel solcher Bewegungen ist ein faschistischer Hass auf Menschen anderer Nationen. Dahinter steht der Darwinismus, demzufolge die Minderwertigkeit mancher Rassen gegenüber anderen Rassen naturgegeben ist. |
Über Darwins unsinnige Ideen wurde nicht nur theoretisiert, sondern sie erhielten einen Anstrich von Wissenschaftlichkeit und sozialer Respektabilität, der zum fruchtbaren Nährboden des Rassismus wurde. Mit der Unterstellung, jedes Lebewesen habe um sein Überleben zu kämpfen, wurde der Darwinismus alsbald von den Sozialwissenschaften übernommen. Die neue Ideologie des Sozialdarwinismus behauptet, die existierenden Menschenrassen befänden sich auf verschiedenen Stufen der "Evolutionsleiter" und dass die europäischen Rassen die am weitesten entwickelten seien; viele andere dagegen befänden sich immer noch auf der Stufe der "affenähnlichen" Kreaturen.
Der Darwinismus macht jedoch nicht Halt bei der Bereitung des Bodens für rassistische Attacken, er ermutigt jede Form separatistischer und destruktiver Aktionen. Dieses Überlebenskampf-Prinzip schuf eine Argumentation, friedliche Menschen in Konzentrationslager zu stecken, eine Argumentation für brutale Gewalt, Mord und Krieg.
Doch Muslime, die erkennen, dass Gott sie und alles andere erschaffen hat, das Gott ihnen Seine Seele eingehaucht hat, dass die Welt ein Ort des Friedens und der Brüderlichkeit ist, dass alle Menschen gleich sind und dass jeder Mensch bestraft werden wird im Jenseits für das, was er Schlechtes getan hat in dieser Welt, können andere nicht verletzen. Nur die, die glauben, durch Zufall auf die Welt gekommen zu sein, die kein Verantwortungsgefühl für irgend jemanden haben, die glauben, dass sie nicht zur Verantwortung gezogen werden für ihre Handlungen und die glauben, die Welt sei ein Ort für Konflikte, können ein solches Verhalten an den Tag legen.
Darum sollten Muslime auf ihr Gewissen hören, bevor sie den Darwinismus akzeptieren und darum sollten sie den Preis kennen, den sie zu bezahlen haben werden für die Unterstützung einer Theorie, die selbst von der Wissenschaft abgelehnt wird. Der Schaden, den der Darwinismus der Menschheit zugefügt hat, ist offensichtlich. Die Tragödien, das Leiden und die Konflikte sind bekannt. Wie wir in diesem Kapitel gesehen haben, sollte uns die Art und Weise, in der die Menschen dazu gebracht werden, an irrationale und unlogische Ideen und Konzepte zu glauben, davon überzeugen, dass der Darwinismus eine große Gefahr ist.