BEDEUTENDE WAHRHEITEN, DIE VON MUSLIMISCHEN EVOLUTIONISTEN IGNORIERT WERDEN
Informationsmangel führt die Muslimischen Evolutionisten dazu, sehr viele mit der Evolutionstheorie verbundenen Tatsachen als unwichtig zu erachten. Zum Beispiel, dass die Evolutionstheorie eine Götzenfunktion besitzt, dass Zufälle und Naturereignisse als Götter präsentiert werden. Weiterhin, dass der Gründer der Theorie, Charles Darwin, Heide war und nicht zu vergessen die durch die Evolutionstheorie hervorgerufenen Grausamkeiten, das Chaos, die Kriege und anderes Unheil - all dem schenken sie keine Aufmerksamkeit.
Evolution ist eine heidnische Vorstellung der alten Griechen
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Eine Zeichnung, die Thales’ Idee der auf Wasser schwimmenden flachen Erde darstellt. Auf dem Bild sind 2 der 4 damals auf Erden für Grundelemente gehaltenen Elemente, Luft und Feuer, zu sehen. |
Die Evolutionstheorie ist keine wissenschaftliche Theorie, sondern ein heidnischer Glaube. Vor der heutigen Zeitrechnung war die Evolutionstheorie zuerst den Ägyptern, Babyloniern und Sumerern anzutreffen, von da aus ist sie zu den Philosophen des alten Griechenlands gelangt. An Bauten und Stelen der heidnischen Sumerer finden sich Inschriften mit Behauptungen der Verleugnung der Schöpfung und die Ansicht, dass die Lebewesen stufenweise entstanden sind. Aus Sicht der Sumerer ist das Leben aus dem Chaos leblosen Wassers von selbst entstanden.
Die Ägypter begnügten sich mit dem Aberglauben, sie seien aus "Schlangen, Kröten, Würmern, Mäusen und aus dem Schlamm der Nilüberschwemmungen" entstanden. So wie es die Sumerer taten, haben auch die Ägypter nicht an die Existenz eines Schöpfers geglaubt, sondern daran, dass die Lebewesen durch Zufall aus Lehm enstanden sind.
Die wichtigsten Behauptungen der neugriechischen Philosophen Empedokles, Thales und Anaximander sind wiederum, dass die ersten Lebewesen aus Luft, Feuer und Wasser entstanden sind. Laut diesem Aberglauben sind die ersten Lebewesen plötzlich im Wasser enstanden, später haben einige dieser Wasserlebewesen das Wasser verlassen und begonnen, sich an das Leben auf dem Land zu gewöhnen. Auch der neugriechische Philosoph Thales hat daran geglaubt, dass der Ursprung jeglichen Lebens das Wasser sei. Er sagte, dass sich aus dem Wasser zuerst die Pflanzen und Tiere entwickelt hätten und dass ganz zuletzt der Mensch entstanden sei.
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Anaximander sagte, "Der Mensch ist aus dem Fisch geschlüpft" und vertrat wie die anderen Philosophen jener Zeit die Meinung, dass die Tiere aus dem Wasser gekommen sind.
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So wie Empedokles haben einige Philosophen die Ansicht vertreten, dass die Welt aus vier Elementen – Erde, Feuer, Luft und Wasser – entstanden ist. Gemäss dieser Illustration aus dem 17. Jahrhundert werden die vier Elemente durch die rund um die Sonne gebildeten Kreise symbolisiert. |
Das klassische Gedicht "Die Natur" von Anaximander war das erste geschriebene Werk über die Evolutionstheorie. Anaximander hat in diesem Gedicht geschrieben, dass die Tiere aus einem durch Sonnenstrahlen getrockneten Lehmstück entstanden seien. Er meinte, dass die ersten Tiere mit stacheligen und schuppigen Panzern versehen waren und im Meer gelebt hätten. Diese fischähnlichen Geschöpfe hätten sich später weiterentwickelt; und während sie sich an Land begaben, hätten sie sich von ihren schuppigen Panzern befreit und seien zu Menschen geworden.
6 (Für ausführliche Informationen siehe
Religion des Darwinismus, Harun Yahya, Vural Verlag 1999) Die Theorie von Anaximander kann als Grundlage für die Evolutionstheorie unserer Zeit betrachtet werden. Tatsächlich gibt es zwischen Darwins' Evolutionstheorie und der Theorie Anaximanders grosse Ähnlichkeiten. Empedokles hingegen hatte die vor seiner Zeit vorhandenen Ansichten vereint und als Grundelemente Wasser, Feuer, Luft und Erde übernommen. Er dachte, dass aus diesen Elementen durch Vereinigung Körper entstanden seien. Er glaubte daran, dass der Mensch sich aus dem Pflanzenleben weiterentwickelt hat, und dass der Zeitraum dieser Verwirklichung ganz dem Zufall überlassen wurde.
7 So wurde auch ein Grundpfeiler der Evolutionstheorie, der Zufall benannt.
Heraklit war der Auffassung, da das Universum sich ständig verändere, sei die Frage nach seiner in Mythen überlieferten Entstehung sinnlos und behauptete, dass der Kosmos keinen Anfang und auch kein Ende habe, sondern nur existiere.
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Kurzum, der materialistische Glaube als Basis der Evolutionstheorie war bereits im Alten Griechenland vorhanden.
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Heraklit |
Die Idee der Selbstentstehung wurde von zahlreichen griechischen Philosophen, im besonderen durch Aristoteles unterstützt. Aufgrund dieser Ansicht sind die Tiere und bestimmte Pflanzen ohne Befruchtung oder ähnliche Fortpflanzungssysteme in der Natur ganz von alleine entstanden. Maurice Manquat, bekannt durch seine Studien über die naturgeschichtlichen Auffassungen des Aristoteles, sagte einmal:
Da Aristoteles für bestimmte Ereignisse keine andere Erklärung gefunden hatte, nahm er als er sich mit dem Ursprung des Lebens beschäftigte, in akzeptablem Mass die These der spontanen Entstehung (Vereinigung lebloser Substanzen und plötzliche Bildung eines Lebewesens) auf.9
Wenn wir genau hinschauen, sind zwischen den evolutionären Denkern der Vergangenheit und den Ansichten der heutigen Evolutionisten grosse Ähnlichkeiten festzustellen. Der Ursprung des evolutionären materialistischen Gedankens, der Kosmos habe weder Anfang noch Ende, und die Behauptung, die Lebewesen seien durch Zufall entstanden, sind in der götzendienerischen Kultur der Sumerer und bei den materialistischen, griechischen Philosophen zu finden. Die Grundlage der beiden Glauben, zwischen denen Jahrhunderte liegen, die jedoch bezüglich der Entstehung des Lebens einen gemeinsamen Nenner haben, besteht in der Annahme, dass das Leben rein zufällig aus einer Mischung von Wasser und primitivem Schlamm entstanden sei.
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Der griechische Philosoph Aristoteles |
Dies ist der Ursprung der Evolutionstheorie, und die Muslimischen Evolutionisten unterstützen diesen Aberglauben. Es wurde in materialistischer Absicht verbreitet und hat eine götzendienerische Funktion. Evolution ist nicht nur ein bei den Sumerern oder den alten griechischen Philosophen anzutreffender Aberglaube. Es ist bekannt, dass alle westlichen Religionen, voran das alte Griechenland, und heutzutage der Konfuzianismus, Taoismus und Buddhismus im Kern den Evolutionsglauben tragen. Dies bestätigt die Tatsache, dass die Evolutionstheorie gegenüber dem Islamischen Glauben völlig zuwider ist.
Trotz geschichtlicher Gegenbeweise vertreten gewisse Muslimische Evolutionisten die Evolutionstheorie und behaupten, dass die Theorie der Schöpfung durch Evolution durch Quranverse belegt wird und versuchen, den Ursprung der Evolutionsidee wiederum der Islamischen Welt aufzubürden. Gemäss dieser Behauptung stammt der erste Evolutionsgedanke von Muslimischen Philosophen, und deren in Fremdsprachen übersetzte Werke haben in der westlichen Welt den Evolutionsgedanken zustandegebracht.
Es ist offensichtlich, dass sogar diese zur Evolutionstheorie gehörenden Ideen griechischer Philosophen als von den alten heidnischen Völkern stammend anzusehen sind. Wenn die wissenschaftlichen und geschichtlichen Tatsachen so klar und eindeutig sind, ist es ein grosser Fehler zu versuchen, den Muslimen den auf materieller Grundlage gebauten Evolutionsgedanken aufzubürden.
Der Zufall kollidiert mit der Wahrheit der Schöpfung
Diejenigen die behaupten, dass die Evolutionstheorie der Schöpfung nicht widerspreche, ignorieren einen wichtigen Punkt: Sie glauben, die zentrale Behauptung des Darwinismus sei, dass die Lebewesen auftauchten indem sie sich voneinander entwickelten. Dies ist jedoch nicht der Fall, denn Evolutionisten behaupten, dass Leben sei zufällig durch nicht über Bewusstsein verfügende Mechanismen entstanden. Anders ausgedrückt, das Leben auf der Erde entstand ohne Schöpfer aus unbelebten Substanzen.
Die erwähnte Behauptung lehnt die Existenz eines Schöpfers ab. Aus diesem Grund wird sie von gläubigen Menschen nicht beachtet. Da jedoch gewisse Muslime dies nicht bemerken vermuten sie, dass Gott möglicherweise die Lebewesen als sich entwickelnd erschaffen hat und sehen daher keinen Nachteil darin, die Evolutionstheorie zu verteidigen.Doch hier übersehen sie eine grosse Gefahr: Indem sie versuchen zu zeigen, dass Evolution und Religion vereinbar sind, unterstützen sie eine Auffassung, die eigentlich aufgrund ihrer eigenen Sichtweise ganz unmöglich sein sollte. Gleichzeitig übersehen die Evolutionisten diese Situation geflissentlich, weil sie dazu dient, ihre Sichtweise in der Gesellschaft akzeptabel werden zu lassen. Wenn dieses Thema aus der Sicht eines wahren Muslims betrachtet und im Licht der Quranverse bedacht wird, ist es offensichtlich, dass zwischen einer Theorie, die auf dem Glauben an den Zufall basiert und der Islamischen Religion keine Gemeinsamkeit zu finden ist. Wenn die Evolutionstheorie Zufälle, Zeit und leblose Materie als göttlich betrachtet, bedeutet dies, dass diese als Schöpfer bezeichnet werden. Ein Muslim wird sich niemals hinter eine auf solcherart götzendienerische Grundlage gestellte Theorie stellen. Ein gläubiger Mensch glaubt an Gott, den einzigen Schöpfer, der alles aus dem Nichts erschaffen hat, und kämpft mit Verstand und Wissenschaft gegen jegliche entgegengesetzte Ideen.
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Prof. Fred Hoyle |
Die Evolutionstheorie ist ein Teil des Materialismus, und gemäss der verrückten Behauptung des Materialismus hat das Universum weder Anfang noch Ende - demzufolge gibt es auch keinen Schöpfer. Laut dieser heidnischen Ideologie sind Universum, Galaxien, Sterne, Planeten, Sonne, die weiteren Himmelskörper und deren perfekte Systeme sowie deren ausgezeichnete Harmonie ein reines Zufallswerk. Auf gleiche Weise ist auch gemäss der Evolutionstheorie der Grundstein des Lebens in Form des ersten Proteins und der ersten lebenden Zelle, durch einige blinde Zufälle von selbst entstanden. Nach derselben Ideologie sind wiederum die wunderbaren Körperentwürfe aller Lebewesen auf Erden, in den Meeren und im Himmel ein Zufallswerk. Während die Evolutionisten von Beweisen der Schöpfung umgeben sind, von ihren eigenen Körpern zum Beispiel, tun sie so, als ob sie diese grosse Wahrheit nicht sehen, und verbinden all diese Wunder mit blinden Zufällen. Demzufolge gilt die Vergöttlichung der Zufälle und Ablehnung der Existenz Gottes als Hauptmerkmal der Evolutionisten. Auch wenn jemand die unverkennbare Existenz und Grösse Gottes nicht akzeptiert, oder sich weigert sie zu sehen, so ändert dies überhaupt nichts. Die unendliche Wissenschaft und unvergleichliche Kunst Gottes beweist sich bei allem von ihm Erschaffenen immer wieder aufs Neue.
Tatsächlich haben auch die wissenschaftlichen Errungenschaften des 20. Jahrhunderts Behauptungen wie "Das Leben entsteht ganz von selbst durch Zufälle und Naturereignisse" widerlegt. Der für das Leben zutreffende Plan zeigt, dass es Gott ist, Der alle Lebewesen mit ausserordentlichen Verstand und grenzenlosem Wissen geschaffen hat.
Dass sogar die als die einfachsten bekannten Lebewesen eine nicht zu vermindernde Komplexität besitzen, führt die Vertreter der Evolution in eine Sackgasse. Die Evolutionisten geben diese Tatsache sogar selbst des öfteren zu. Obwohl er selbst ein Evolutionist ist, gibt beispielsweise der weltberühmte englische Mathematiker und Astronom Prof. Dr. Fred Hoyle die Unmöglichkeit der Entstehung des Lebens durch Zufall zu: "Die Wahrscheinlichkeit der These, das Leben sei vor allem durch Zufälle entstanden, ist so klein, dass die Annahme dieser Behauptung als vernunftwidrig gilt."
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Die Evolutionisten behaupten, dass die erste lebende Zelle der Welt unter primitiven Voraussetzungen, aus leblosen Substanzen und durch Naturereignisse entstanden ist. Jedoch ist diese Behauptung mit modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen überhaupt nicht vereinbar. |
Der Evolutionist Pierre-Paul Grassé bezeichnet den Glauben an die Schöpfungskraft des Zufalls als Utopie, und sagt dazu folgendes:
Doch die Theorie des Darwinismus fordert noch mehr: Für eine einzige Pflanze, ein einziges Tier, müssten abertausende günstige, passende Ereignisse eintreten. So würden Wunder zur Regel werden: Ereignisse mit unendlich geringer Wahrscheinlichkeit würden ständig eintreten… Es gibt kein Gesetz gegen Tagträumereien, aber die Wissenschaft sollte sich nicht in ihnen verlieren.11
Mit diesen Worten wird die Lage, in der sich die Evolutionisten für die Sache ihrer Ideologie verfangen haben, ganz offensichtlich. Obwohl sich ihre Theorie in einer Sackgasse befindet und sie ihre Unwissenschaftlichkeit sehen können, verzichten sie einzig aus Gründen der ideologischen fixen Idee nicht auf die Evolutionstheorie. Fred Hoyle erläutert an anderer Stelle, weshalb die Evolutionisten an den Zufall glauben:
"Eigentlich liegt die Tatsache, dass das Leben durch ein Wesen mit Verstand geschaffen wurde so deutlich auf der Hand, dass der Mensch sich wundert, wieso diese Wahrheit nicht weiter verbreitet wurde. Der Grund (des Nichtakzeptierens) ist nicht wissenschaftlich, sondern psychologisch."12
Der von Fred Hoyle genannte psychologische Grund ist, dass die Evolutionisten es sich zur Bedingung gemacht haben, die Schöpfung zu verleugnen. Aus all diesen Beweisen können die Muslimischen Evolutionisten erkennen, dass die Evolutionstheorie eine zum Zweck der Gottesverleugnung verteidigte Ideologie ist.
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| Die Behauptung der Evolutionisten, das Leben sei aus einer Reihe von Zufällen aus leblosen Substanzen von selbst entstanden, ist genauso unlogisch wie die Behauptung, dass die Freiheitsstatue in New York durch ins Meer eingeschlagene Blitze und der zufälligen Vereinigung von Sand und Kieselsteinen entstanden sei. |
Natürliche Selektion und Mutationen sind nicht fähig, Evolution hervorzurufen
Eine der wichtigsten, jedoch von den Muslimischen Evolutionisten als unwichtig abgetane Tatsache ist, dass die Evolutionstheorie einschliesslich der grundlegenden Behauptungen gegenüber der Wissenschaft ihre Gültigkeit verloren hat. Ausserdem ist die Sackgasse der Evolutionstheorie schon im Stadium des ersten entstandenen Lebens deutlich geworden.
Die Theorie besteht aus der Behauptung, dass die sich in der Natur befindlichen 1,5 Millionen verschiedenartigen Lebewesen durch Naturereignisse entstanden sind. Laut Evolutionisten ist zuerst aus lebloser Materie dank chemischer Reaktionen eine lebende Zelle entstanden. (
Wir möchten daran erinnern, dass recht viele wissenschaftliche Beweise die Unmöglichkeit einer solchen Verwirklichung aufzeigen. Die Forscher haben mit Gasen, wie sie in der primitiven Erdatmosphäre vorzufinden waren und bei Versuchen durch Vereinigung mit den in dieser Atmosphäre herrschenden Bedingungen - nicht einmal die kleinsten Bausteine des Lebens zustandegebracht.13) Wenn die heutige Technologie und das heutige Wissenschaftsniveau trotz aller möglichen bewusster Eingriffe die Schöpfung eines lebenden Organismus nicht zustande bringt, hat die Behauptung, blinde Zufälle seien jedoch diesbezüglich erfolgreich gewesen, mit Vernunft und Logik nichts zu tun.
| Sogar eine einzelne Zelle aus der das Leben entsteht, besitzt einen äusserst komplexen Aufbau. Auf dem obigen Bild ist nur ein Teil der Moleküle zu sehen, die eine Zelle bilden. Hinter all diesen Molekülen befindet sich eine äusserst komplexe und perfekt geplante Organisation. Zu behaupten, ein solcher Aufbau sei zufällig entstanden ist mit Verstand, Logik und wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht zu vereinbaren. |
Wiederum gemäss der Theorie hat das mit der ersten Zelle beginnende Leben allmählich eine komplexere Form angenommen und sich verändert; die Evolution, die mit Bakterien begann, hätte schlussendlich den Menschen hervorgebracht. Kurzum müssten sich die Lebewesen nach dieser Behauptung durch einige in der Natur ablaufende Mechanismen ständig weiterentwickelt haben. Zum Beispiel befindet sich in einer Bakterie die genetische Information von ungefähr 2000 verschiedenen Proteinen. Beim Menschen liegt diese Zahl bei zweihunderttausend. Das heisst, dass ein ohne Bewusstsein ablaufender Mechanismus rechtzeitig die genetische Information über 198000 neuen Proteinen produziert haben müsste.
Die Abstammungsütopie der Evolutionisten
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Dies ist die Behauptung der Evolution. Gibt es in der Natur wirklich einen Mechanismus, der die genetische Information der Lebewesen entwickelt?
Das Neo-Darwinistische Modell, das wir heute als Evolutionstheorie bezeichnen, weist an diesem Punkt auf zwei Mechanismen hin: Natürliche Selektion und Mutation.
Natürliche Selektion bedeutet natürliche Auslese. Demgemäss bleiben die Starken und an die Naturbedingungen Anpassungsfähigen am Leben, die andern hingegen werden aussortiert und verschwinden. Verändern sich zum Beispiel in einem Gebiet die Wetterbedingungen und die Temperatur sinkt fortwährend, bedeutet dies eine Gefahr für die dort lebenden Tierpopulationen. Denn die gegen tiefe Temperaturen unwiderstandsfähigen Individuen werden aussortiert.
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In einem einzigen DNS-Molekül des Menschen sind die Information zum Füllen von ungefähr 1000 Büchern enthalten. Es wurde festgestellt, dass dieses riesige Lexikon aus ungefähr 3 Milliarden Buchstaben besteht. Die makellose Schöpfung der DNS beweist Gottes ewige Kraft und Macht. |
Auf lange Frist bleiben nur die gegen Kälte widerstandsfähigen Individien am Leben und bilden die gesamte Population. Nehmen wir zum Beispiel die Hasen, deren Leben ständig durch Angriffe der Füchse bedroht wird. Es bleiben diejenigen am Leben, die sich am besten an ihre Umgebung anpassen und den Füchsen entkommen; diese Eigenschaften vererben sie dann an die nächste Generation. Aber wenn man genau hinschaut, kommt hier keine neue Eigenschaft zum Vorschein; bereits bestehende Tiere verändern sich zu keiner anderen Art, und es wird keine neue Eigenschaft gewonnen. Demzufolge besitzt die natürliche Selektion keine evolutive Eigenschaft.
Also verbleibt den Evolutionisten nur noch die Mutation. Um die Behauptung der Evolutionstheorie akzeptieren zu können, muss die genetische Information der mutierten Lebewesen weitergegeben werden.
Mutationen sind Veränderungen, die an den Genen der Lebewesen durch äussere Faktoren wie radioaktive Strahlung oder DNS-Kopierfehler entstehen. Sicherlich führen Mutationen zu Veränderungen, jedoch sind diese Veränderungen niemals positiv, sondern stets zerstörerisch. Mutationen entwickeln die Lebewesen also nicht weiter, sondern sie schädigen sie.
Im 20. Jahrhundert war die Genetik der die grösste Entwicklung aufweisende Wissenschaftszweig. Die Erforschung genetischer Krankheiten bei den Lebewesen hat nach neuestem Stand ergeben, dass keine biologischen Veränderungen entstanden sind, die der Evolution nützen könnten. Als Ergebnis der fortschreitenden Genforschung wurden ungefähr 4500 durch Mutationen entstandene genetische Krankheiten definiert. Es ist bekannt, dass viele früher als erblich angenommene Krankheiten in Wahrheit durch etliche verschiedenartige Mutationen entstanden sind.
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| Gemäss der natürlichen Selektion bleiben die starken und die an ihre Umgebung anpassungsfähigen Lebewesen am Leben, die anderen hingegen verschwinden. Die Evolutionisten behaupten jedoch, dass sich die Lebewesen durch die natürliche Selektion weiterentwickeln und somit neue Arten entstehen. Aber in der natürlichen Selektion gibt es kein solches Ergebnis, und es ist kein einziger Beweis zur Bestätigung dieser Behauptung vorhanden. |
Damit die Mutationen vom Vererbungsstandpunkt her sinnvoll werden, müssen sie unbedingt in den Fortpflanzungsorganen, bei den Männern in den Samenzellen, bei Frauen im Ei verwirklicht werden. Nur eine auf diese Weise entstandene genetische Veränderung kann einer nachfolgenden Generation weitergegeben werden. Der Grund vieler genetischer Krankheiten sind die in diesen Zellen zum Vorschein kommenden derartigen Veränderungen. Man nennt diese Art genetischer Veränderungen "somatische Mutationen", und bei manchen Krebsarten ist der Grund bei den in der Zell-DNS entstandenen Defekten zu finden. Eines der besten Beispiele für die Schäden, die an Lebewesen angerichtet werden können, ist der Krebs. Wie die als "krebserregend" bezeichneten chemischen Stoffe und ultraviolette Strahlen gelten auch viele andere Faktoren als mutagen, sie haben eine mutationserzeugende Wirkung. Seit die Gene entdeckt wurden, die bei der Krebsbildung besonders als onkogen und tumorverhindernd gelten, hat sich der Mechanismus der krebserregenden Mutation geklärt. Die zwei erörterten Gene sind auch zur Zellvermehrung und Selbsterneuerung des Körpers notwendig. Wenn jedoch eines davon durch Mutationen geschädigt wird, geraten die Zellen ausser Kontrolle, vergrössern sich und die Krebsbildung beginnt. Dieser Zustand kann mit einem blockierten Gaspedal oder einer kaputten Bremse eines Autos verglichen werden. In beiden Fällen ist ein Unfall unvermeidlich. Auf gleiche Weise führt auch eine unkontrollierte Zellvermehrung zuerst zu Krebs, dann zum Tod. In Fällen von angeborenen, durch Genmanipulationen entstandenen Schäden - zum Beispiel bei der "Retinoblastoma"-Krankheit - verlieren Säuglinge innerhalb kürzester Zeit ihr Leben.
Die durch Mutationen an Lebewesen angerichteten Schäden sind nicht nur auf diese Beispiele beschränkt. Bei allen bis heute beobachteten Mutationen sind sie fast immer schädlich, selten ohne Wirkung. Trotzdem versuchen die Evolutionisten und auch die Muslimischen Evolutionisten Mutationen immer noch als einen Mechanismus der Evolution zu verteidigen. Wenn wie von den Evolutionisten behauptet wurde, die Arten sich voneinander entwickelt hätten, müssten sich Millionen von nützlichen Mutationen - und zwar direkt hintereinander - verwirklicht haben.
Dieses Volk von uns hat sich andere Götter neben Ihm erwählt, ohne dass sie dafür einen klaren Beweis beibringen. Wer aber ist sündiger, als wer über Gott Falsches ausheckt?
(Sure 18:15 - al-Kahf) |
Während heute die sich entwickelnde Wissenschaft tausende von schädigenden Mutationen definiert und die dadurch entstandenen Krankheiten aufzeigt, führt die Tatsache, dass die evolutionistischen Wissenschaftler überhaupt kein das genetische Wissen erweiterndes Mutationsbeispiel geben, die Evolutionstheorie in eine Sackgasse. Der über Mutationen gemachte Kommentar eines der bekanntesten Zoologen Frankreichs, Herausgeber des aus 35 Bänden bestehenden Lexikons "
Traite de Zoologie" und ehemaliger Präsident der französischen Akademie der Wissenschaften Pierre-Paul Grassé, ist an dieser Stelle sehr aufschlussreich. Grassé hat Mutationen mit
"den während des Abschreibens eines Textes gemachten Schreibfehlern" verglichen. Und wie jeder Schreibfehler generieren auch Mutationen keine neue Information, im Gegenteil, sie vernichten vorhandene Information. Grassé hat diese Tatsache so erklärt:
Mutationen kommen mit der Zeit auf äusserst unordentliche Art an den Tag. Sie haben keine einander ergänzenden Eigenschaften, und über die nachfolgenden Generationen haben sie keine in eine bestimmte Richtung gehende kumulative Wirkung. Den bereits vorhandenen Aufbau ändern sie, jedoch tun sie das völlig auf ungeordnete Weise... Wenn in einem lebenden Körper eine Unregelmässigkeit entsteht - so klein sie auch ist - bedeutet das den Tod. Zwischen Leben und Anarchie (Unordnung) gibt es wahrscheinlich keine Versöhnung.14
 | So wie ein Erdbeben den Aufbau einer Stadt nicht fördert, und der Stadt nur Zerfall bringt, entwickeln zufällige Mutationen auch die Lebewesen nicht weiter, sondern führen nur zu Zerstörung,Krankheitund Gebrechen. |
Aus diesem Grund bringen Mutationen, wiederum laut Aussage Grassés, so zahlreich sie auch sind, keinerlei Entwicklung zustande. Die Wirkung der Mutationen können wir mit Erdbeben vergleichen. So wie ein Erdbeben den Aufbau einer Stadt nicht fördert und verbessert, sondern zu ihrer Zerstörung führt, sind auch Mutationen stets der Grund für negative Veränderungen. Aus dieser Sicht ist die auf Mutationen gestützte Behauptung der Evolutionisten völlig unsinnig. (Für ausführliche Information siehe
Der Evolutionsschwindel, Harun Yahya, Vural Verlag)
| Beliebige Mutationen richten bei den Menschen und allen anderen Lebewesen bleibenden Schaden an. Die auf den Fotos ersichtlichen Ergebnisse des Tschernobil-Unfalls in 1986 sind ein trauriges Beispiel der Auswirkungen von Mutationen. |
(1) http://www.ecn.cz/private/c10/tmi.jpg
(2) http://www.ecn.cz/private/c10/child.jpg
(3) http://www.tmia.com/xtrarosebud.html
(4) http://www.adiccp.org/imagery/medical-aid.html |
Die Fossilienforschung beweist die Schöpfung
Es wurde also bewiesen, dass natürliche Selektion und Mutation keine evolutive Kraft besitzen. Da kein Evolutionsmechanismus vorhanden ist, gab es in der Vergangenheit auch keine Evolution. Jedoch verzichten die Evolutionisten nicht auf diese Behauptungen und bestehen weiter darauf, dass sich alle Lebewesen innerhalb von Milliarden Jahren stufenweise weiterentwickelt haben. Der grosse Irrtum der Evolutionisten ist genau in dieser Logik versteckt. Wenn ihr Szenario richtig wäre, hätten innerhalb dieser unendlichen Zeit zahllose "Übergangsformen" entstehen müssen. Jedoch hat man in den Fossilienfunden nicht eine einzige als "Zwischenform" zu bezeichnendes Lebewesen gefunden.
Die Unvernunft der Behauptungen der Evolutionisten ist an allen Beispielen zu sehen. Nehmen wir die Entstehung der Fische. Die Evolutionisten behaupten, dass die Fische sich aus Meereslebewesen ohne Wirbelsäule wie den Seesternen oder Seewürmern entwickelt haben.
Wenn dem so wäre, sollte zwischen diesen zwei verschiedenen Arten von Lebewesen eine bedeutende Anzahl von Übergangsformen zum Zweck einer stufenweisen Entwicklung existiert haben. Das heisst, wir müssten auf eine grosse Anzahl verschiedener Arten von Fossilien stossen, die sowohl Eigenschaften der Fische als auch die Eigenschaften der wirbellosen Seesterne oder Würmer besitzen. Es ist aber so, dass trotz der Funde von hunderten von Fossilien die Fische und Seesterne aus neuer und alter Zeit zuzuordnen sind,
nicht ein einziges Fossil als Übergangsform identifiziert werden konnte, das die Behauptung der Evolutionisten rechtfertigen würde. Das Nichtexistieren von Übergangsformen bedeutet jedoch offensichtlich, dass
"die Evolution niemals stattfand." (Tatsächlich tauchte der erste Fisch in derselben geologischen Periode auf, wie die ersten bekannten komplexen Wirbellosen. Die ältesten Fischfossilien sind 530 Millionen Jahre alt.15 In dieser Zeit, dem Kambrium, erschienen urplötzlich alle Hauptgruppen der Wirbellosen auf der Erde.)
Obwohl die Evolutionisten über diese Tatsache informiert sind, versuchen sie, die Menschen mit demagogischen Methoden und gefälschten Fossilien das Evolutionsszenario glauben zu machen.
16 Indessen hatte sogar Darwin zu seiner Zeit bemerkt, dass die Fossilienfunde seine Theorie nicht unterstützen. Er hoffte jedoch, dass in folgenden Jahren die Fossilienfunde zahlreicher werden würden und dass auch die unauffindbaren Übergangsformen auftauchen würden. Jedoch sind den Evolutionisten der heutigen Zeit auch solche Hoffnungen nicht verblieben. Denn wie sie auch selbst zugeben, sind die Fossilienfunde inzwischen äusserst reichhaltig und können uns in genügendem Ausmass das Leben von historischer Seite zeigen. Der bekannte schwedische Evolutionist und Botaniker von der Lund Universität, Prof. N. Heribert Nilsson, meint bezüglich der Fossilienfunde folgendes:
"Meine seit mehr als 40 Jahren andauernden Bemühungen, meine Initiativen in Sachen Evolution unter Beweis zu stellen, wurden ein Misserfolg ... Das Fossilienmaterial ist im Moment so vollständig, dass die Bildung von neuen Abstufungen möglich würde, und das Nichtauffinden von Übergangsformen nicht mit Fehlen von Material erklärt werden kann. Die Lücken (in den Fossilienfunden) sind eine die Realität widerspiegelnde Tatsache, sie werden niemals gefüllt werden."17
Der Paläontologe Prof. T. Neville George von der Glasgower Universität hat, obwohl die Fossilienfunde äusserst reichhaltig sind, die Tatsache dass die gesuchten Übergangsformen immer noch nicht gefunden wurden, wie folgt erläutert:
"Es ist nun nicht mehr möglich, eine Erklärung abzugeben, die unter der Annahme der Evolution die Unzulänglichkeit der Fossilienfunde verschwinden lässt. Denn die uns zur Verfügung stehenden Fossilienfunde sind äusserst reichhaltig, und mit neuen Entdeckungen neue Arten zu finden scheint unmöglich zu sein ... Trotz aller Entdeckungen weist der Fossilienbestand noch weiterhin riesige Lücken zwischen den Arten auf."18
Die Evolutionisten gestehen auch, dass die Fossilienfunde und deren Widerlegung der Evolution eigentlich einen wissenschaftlichen Beweis für die Schöpfung erbringen. Als Beispiel macht der evolutionistische Paläontologe Mark Czarnecki folgendes Geständnis:
"Das grösste Hindernis zum Beweis der (Evolutions-) Theorie waren schon immer die Fossilienfunde... Diese Funde haben niemals zu den Spuren der Übergangsformen aus Darwins Hypothese geführt. Die Arten entstehen plötzlich und verschwinden wiederum plötzlich. Und diese unerwartete Situation hat das Schöpfungsargument, die Arten seien durch Gott erschaffen, unterstützt."19
Es scheint so, dass die Evolutionisten auch betreffend der Übergangsformen eine Niederlage erlitten hätten. Seit dem Aufkommen des Darwinismus im 19. Jahrhundert bis heute wurde bei Ausgrabungen und Forschungen in der ganzen Welt keine einzige Übergangsform gefunden. Die gemachten Funde hatten gezeigt, dass die Lebewesen auf Erden plötzlich, auf vollständige und makellose Weise entstanden sind, was die Evolutionisten sicherlich mit grosser Enttäuschung aufgenommen haben.
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| Evolutionisten behaupten zum Beispiel, dass ein Seestern sich innerhalb von Millionen von Jahren stufenweise zum Fisch entwickelt habe. Gemäss dieser Behauptung sollten zwischen Seesternen und Fischen eine Menge Übergangsformen vorhanden sein. Jedoch bis heute wurde noch kein einziges Fossil mit irgendwelchen Anzeichen einer Übergangsform gefunden. Unter den Fossilienfunden befinden sich Seesterne und Fische, aber eine Übergangsform zwischen den beiden Arten gibt es nicht. |
Obwohl die evolutionistischen Wissenschaftler sehr gut wissen, dass die Übergangsformen niemals existiert haben, verzichten sie nicht auf die Verteidigung ihrer Theorie. Deshalb versuchen sie, vorhandene bestimmte Fossilien entsprechend ihrer Vorurteile zu interpretieren. Der Herausgeber der weltberühmten Zeitschrift Nature, Henry Gee, beschreibt in seinem Buch
In Search of Deep Time (Auf der Suche nach der Vorzeit) die "Wissenschaftlichkeit" der Kommentare der evolutionistischen Wissenschaftler über Fossilien auf diese Weise:
.... wir ordnen Fossilien an in einer Weise, die den graduellen Erwerb dessen reflektiert, was wir in uns selbst sehen. Wir suchen nicht die Wahrheit, wir schaffen diese anhand der Fakten, um unsere Vorurteile zu bestätigen…
Eine Reihe von Fossilien zu nehmen und dann zu behaupten, diese repräsentierten eine Abstammungsfolge, ist keine wissenschaftliche Hypothese, die überprüft werden kann, sondern eine unbewiesene Behauptung, die denselben Wert hat, wie eine Gutenachtgeschichte - lustig, vielleicht sogar instruktiv, aber nicht wissenschaftlich.20
Aus diesem Grund sollten sich religiöse Menschen von den Evolutionisten, die unter dem Deckmäntelchen der Wissenschaft solche Wortspielereien und Fälschungen betreiben, nicht irreführen lassen. Anzunehmen, "Weil sie Wissenschaftler sind, sagen sie sicher die Wahrheit" und deshalb den Evolutionisten alles zu glauben, ist zweifellos ein grosser Irrtum. Denn für ihre Ideologien zögern die Wissenschaftler nicht, Tatsachen zu verheimlichen, wissenschaftliche Befunde zu verdrehen, und sogar Beweise zu fälschen. Die Geschichte des Darwinismus ist voller solcher Beispiele.
Wenn beim Darwinismus nur die allgemeinen Richtlinien betrachtet werden, werden seine Ungültigkeit und das morsche Fundament der Theorie sofort verständlich. Wird den Einzelheiten auf den Grund gegangen, wird die Situation jedoch noch viel eindeutiger. (Siehe
Der Evolutionsschwindel, Der widerlegte Darwinismus, Geständnisse der Evolutionisten, Irrtümer der Evolutionisten von Harun Yahya)
Im Gegensatz zu den Behauptungen der Evolutionisten wird an jedem Punkt des Universums bei allen lebenden Wesen unter ihren Eigenschaften eine sehr genaue Ordnung und ein perfekter Entwurf anzutreffen sein, was beweist, dass dies alles von Gott erschaffen wurde. Da die evolutionistischen Wissenschaftler dies leider nicht akzeptieren wollen, wehren sie sich hoffnungslos gegen diese Tatsache. Aufgrund ihrer leidenschaftlichen Abhängigkeit vom Materialismus versuchen sie geradezu, einen Toten zum Leben zu erwecken.
Selbst wenn Wir Engel zu ihnen herniedergesandt und die Toten zu ihnen gesprochen und Wir alle Dinge vor ihnen versammelt hätten, hätten sie doch nicht geglaubt, es sei denn, Gott hätte es gewollt; jedoch, die Mehrzahl von ihnen ist unwissend. (Sure 6:111 - al-An'am)
All dies führt uns zu folgendem Schluss: Der Darwinismus wendet die Menschen vom Verstand, der Wissenschaft und den Tatsachen ab, und führt sie zur Unvernunft. Hier ist Unvernunft die richtige Bezeichnung, denn Leute mit dem Glauben an die Evolutionstheorie bewegen sich nicht auf dem Weg der Wissenschaft, sondern lassen sich mit Aberglauben aus dem 19. Jahrhundert, der Zeit Darwins, betrügen. Am Ende glauben sie daran, dass auch Zufälle göttliche Taten verrichten können. Die Beweise der Schöpfung finden sich jedoch im gesamten Universum. Um dies zu verstehen genügt es, nur auf eines der Wunder der Schöpfung wie Himmel, Meer, Tiere, Pflanzen und all deren perfekte Mechanismen zu schauen. Zu behaupten, all dies sei ein Zufallswerk, ist mit Verstand, Vernunft und Wissenschaft nicht vereinbar. Was zu tun ist, ist Gottes Grösse und Erhabenheit anzuerkennen und sich Gott anzuvertrauen.
Es ist ein Fehler zu glauben, Charles Darwin sei religiös gewesen
Ein grosser Teil der die Evolution vertretenden religiösen Menschen ist der Ansicht, dass Darwin kein Religionsgegner gewesen sei, sie meinen sogar, er sei religiös gewesen. Zweifellos ist das ein sehr grosser Irrtum. Denn Darwin hat seinen negativen Blickwinkel gegenüber Gott und der Religion vollständig dargelegt.
Es wurde nicht ein einziges Fossil der von den Evolutionisten behaupteten Übergangsformen in den Fossilienfunden identifiziert. Während der gesamten Naturgeschichte haben Fische immer als Fische, Vögel immer als Vögel, Menschen hingegen immer als Menschen existiert. |
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Obwohl Darwin in seinen Jugendjahren an die Existenz Gottes geglaubt hatte, verlor er seinen Glauben allmählich und hat seit seinen mittleren Jahren als Atheist gelebt. Trotzdem hat er sich im allgemeinen zurückgehalten, über seine Ideen zu reden, um vor allem nicht mit seiner religiösen Ehefrau und auch nicht mit seinen nächsten Verwandten und Glaubenskreisen aneinander zu geraten. Die darwinistische Historikerin Gertrude Himmelfarb hat in ihrem Buch
Darwin and the Darwinian Revolution (Darwin und die darwinistische Revolution) erwähnt, dass "
das volle Ausmass von Darwins Religionslosigkeit weder in seinen gedruckten Werken, noch in seiner gedruckten Autobiographie ersichtlich ist; diese Einzelheiten sind nur
in der Originalversion seiner Autobiographie vorhanden."
21 Wiederum in Himmelfarbs' Buch steht, dass sich Darwins Ehefrau Emma gegen die Veröffentlichung des Buches
The Life and Letters of Charles Darwin (Charles Darwins Leben und Briefe) von Darwins Sohn Francis Darwin gewehrt hat, denn sie wollte niemals erlauben, dass dies nach seinem Tod Grund zu Skandalen liefern könnte. Emma Darwin hat ihren Sohn eindrücklich ermahnt, diejenigen Stellen aus dem Buch zu entfernen, welche die Religionslosigkeit auf sehr deutliche Weise hervorheben. Die Familie war der Meinung, dass diese Aussagen Darwin vor den Augen der ganzen Welt erniedrigen würden, und wehrte sich deshalb dagegen.
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| Das Buch der darwinistischen Historikerin Gertrude Himmelfarb Darwin and the Darwinian Revolution (Darwin und die darwinische Revolution) |
Einer der Begründer des Neo-Darwinismus, der bekannte Biologe Ernst Mayr meint hingegen, "Darwin hat seinen Glauben in den Jahren 1836-39, bevor er die Schriften von Malthus gelesen hat, mit Überzeugung abgelegt. Um die Gefühle seiner Freunde und seiner Ehefrau nicht zu verletzen, hat er in seinen Publikationen einen auf einen Glauben an Gottes Existenz hinweisenden Stil verwendet. Jedoch
die meisten Aufzeichnungen in seinem Notizbuch zeigen, dass er ein Materialist war.23
Unter Rücksicht auf die Reaktionen seiner Familie hat Darwin sein Leben lang seine Ideen in Sachen Religion als grosses Geheimnis verschwiegen. Allerdings hatte er den Grund dieses Geheimnisses persönlich so erklärt:
"Vor Jahren hat mir ein Freund dringend empfohlen, in meinen Arbeiten das Thema Religion nicht einzubeziehen, insofern ich in England die Wissenschaft entwickeln möchte. Dies hat mich dazu verleitet, nicht mehr über den Zusammenhang der beiden Themen nachzudenken. Wenn ich hätte abschätzen können, wie sehr die Welt in der Zukunft liberal sein würde, hätte ich mich vielleicht anders verhalten."24
Wie aus dem letzten Satz hervorgeht, hätte Darwin, falls er gewusst hätte, dass er auf keinerlei Reaktionen stossen würde, sich vielleicht nicht so verschwiegen benommen. Um jedoch keine negative Reaktion auf sich zu ziehen, hat er es vorgezogen, seine wirklichen Ansichten möglichst zu verbergen. Als Karl Marx (1818-83) sein berühmtes Werk
Das Kapital Darwin widmen wollte, entschuldigte sich Darwin mit dem Grund, wenn er mit einem auf solchen atheistischen Ideen beruhenden Buch in Verbindung gebracht werde, würde dies seine Familienmitglieder auf äusserst unangenehme Art stören. Deshalb lehnte er das Angebot von Marx ab.
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Ernst Mayr |
Wir können jedoch Darwins Ansicht über geistige Begriffe und Glauben in den Worten finden, die er an seinen Vetter gerichtet hat:
"Ich betrachte alle Menschengefühle als einen Krankheitserreger, dessen Spur bei den Tieren weiterverfolgt werden kann." 26
Der Besitzer solch verrückter Gedanken war einerseits gegen die Lehre Gottes und andererseits kämpfte er dafür, dass dieser Glaube aus dem Gedächtnis der Menschen gelöscht werde.
Die atheistische Haltung Darwins ist auch den heutigen Evolutionisten als Erbe verblieben. So wie Darwin den Kindern in der Erziehung die Gelegenheit, den Gottesglauben kennenzulernen nicht geben wollte
27, so wehren sich die heutigen Evolutionisten an den Schulen heftig gegen die Schilderung der Schöpfungsgeschichte. In manchen Ländern arbeiten diese Leute konzentriert darauf, das Thema "Schöpfung" aus den Lehrplänen zu entfernen.
Selbst wenn Wir Engel zu ihnen herniedergesandt und die Toten zu ihnen gesprochen und Wir alle Dinge vor ihnen versammelt hätten, hätten sie doch nicht geglaubt, es sei denn, Gott hätte es gewollt; jedoch, die Mehrzahl von ihnen ist unwissend. (Sure 6:111 – al-An’am) |
Darwin's Atheismus und die Bemühungen ihn zu verbergen
Er bekennt in einer Aussage seine eigene Ungläubigkeit wie folgt:
"...Unglaube kam sehr langsam über mich, doch am Ende war er vollständig...28
Im gleichen Buch wird auch beschrieben, dass Darwins Vater den kurz vor der Heirat stehenden Sohn gewarnt hatte, seine Zweifel den Glauben betreffend vor seiner Ehefrau zu verbergen. Seine Ehefrau Emma war jedoch ganz von Anfang an über seinen schwindenden Glauben im Bild. Als Darwins Buch
Die Abstammung des Menschen (The Descent of Man) veröffentlicht wurde, hat Emma Darwin ihrer Tochter bezüglich der religionswidrigen Ideen des Buches folgendes Geständnis gemacht:
"... Weil er sich vom Gottesglauben entfernt hat, werde ich ihn sehr verabscheuen." 29
In einem Brief, den er 1876 schrieb, beschrieb Darwin, wie sein Glaube immer schwächer wurde:
... Diese Auffassung (religiöser Glaube) war, soweit ich mich erinnern kann, in meinem Geiste sehr stark in jener Zeit, als ich den "
Ursprung der Arten" schrieb; er wurde seit dieser Zeit, wenn auch Schwankungen unterworfen, langsam aber sicher schwächer...
30
Gleichzeitig findet Darwin die Religiosität der Menschen sonderbar, wenn man bedenke, dass sie im Grunde genommen von primitiven Tieren abstammen, werde er dem Glauben dieser Menschen nicht vertrauen und sagte:
"Wie kann einem Menschen vertraut weden, dessen Kopf voller Glauben ist, aber sich nur vom Gehirn der minderwertigsten Tiere weiterentwickelt hat, und der solche Schlüsse zieht?" 31
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Emma Darwin,
Ehefrau von Charles Darwin |
Charles Darwins Hauptgrund, warum er die Existenz Gottes nicht akzeptierte, war jedoch sein Hochmut. Dies ist aus den folgenden Aussagen ersichtlich:
"Alle Gebote und die Weisheit eines Allmächtigen und Allwissenden Gottes müssen akzeptiert werden. Wenn ich ehrlich sein muss, kann ich das nicht akzeptieren."32
In einer seiner Autobiographie beigefügten kurzen handschriftlichen Notiz steht:
"Wenn ich irgendeine grosse Sünde begangen haben sollte, bereue ich das nicht."33
Die Existenz Gottes und religionsverleugnenden Aussagen Darwins ist eigentlich eine klassische Abstreiterlogik. Der Quran beschreibt dies so:
Und sie leugneten sie in Böswilligkeit und Hochmut, obwohl sie innerlich davon überzeugt waren. Schau nur, wie das Ende der Missetäter war! (Sure 27:14 - an-Naml)
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| In manchen Briefen und in seiner Autobiographie hat Darwin seine Religionslosigkeit erwähnt. |
Der Atheismus bildete für Charles Darwin den grössten Faktor zur Gestaltung seiner Theorie. Alle Betrachtungen und Feststellungen zeigen, dass Informationen verdreht wurden, damit nach seinem Vorurteil interpretiert werden kann, das Leben sei nicht erschaffen worden sei. Wenn man den Ursprung der Arten liest wird offensichtlich, dass Darwin alle Schöpfungsbeweise, wie den komplexen Bau der Lebewesen, die Befunde, die bei den Lebewesen die Grenzen der natürlichen Verschiedenheiten zeigen, stets ablehnte, und was er nicht ablehnte, tat er mit Äusserungen ab wie "Vielleicht wird sich dieses Thema eines Tages klären" und überliess es der Zukunft. Falls er ein unvoreingenommener Wissenschaftler gewesen wäre, hätte er sich nicht so benommen. Sein eigener Stil und seine Methoden zeigen, dass Darwin ein Atheist war, der seine Theorie auf Atheismus gründete. Die Atheisten stellen sich seit 150 Jahren hinter Darwin, dem der Grund ihrer unfrommen Ideologien zuzuschreiben ist - was auch den eindeutigen Beweis von Darwins Ungläubigkeit bedeutet. Es ist daher ein grosser Fehler, wenn manche Muslime immer noch behaupten, Darwin sei religiös oder nicht gegen die Religion gewesen, seine Theorie verteidigen, ihn oder wie er Denkende unterstützen, und sich auf diese Weise mit den Atheisten auf die gleiche Stufe stellen. Deshalb ist es notwendig, die Muslimischen Evolutionisten über diesen grossen Irrtum aufzuklären.
Der Darwinismus hat die Menschheit von Katastrophe zu Katastrophe geführt
Muslimische Evolutionisten wollen das wahrhaftige Gesicht dieser Theorie nicht sehen. Doch das wirkliche Gesicht des Darwinismus, der im 20. Jahrhundert zwei blutigen Ideologien, dem Faschismus und dem Kommunismus den Boden bereitet hat, ist noch viel finsterer als vermutet. Wie bekannt, war das vergangene Jahrhundert - in dem diese beiden Ideologien entstanden, kommunistische Revolutionen und faschistische Staatsstreiche gemacht wurden, Zusammenstösse, Streit und Bürgerkriege ausbrachen und die Welt sich in zwei getrennte Lager aufteilte - das blutigste Jahrhundert der Weltgeschichte. Unter diese blutige Geschichte setzten brutale Diktatoren wie Lenin, Stalin, Mao, Pol Pot, Hitler, Mussolini und Franco ihre Unterschrift. Allein durch die Gewalttätigkeiten der kommunistischen Regimes gegenüber dem eigenen Volk haben über 120 Millionen Menschen ihr Leben verloren. Auch die beiden grossen Weltkriege haben ungefähr 65 Millionen Opfer gefordert. Besonders der mit Hitlers Besetzungen beginnende 2. Weltkrieg wurde für die Menschen im Sinne des Wortes eine Katastrophe. (Für ausführliche Information siehe Das Unheil das d
er Darwinismus über die Menschheit brachte, Harun Yahya, Vural Verlag;
Die blutige Ideologie des Darwinismus: Faschismus, Harun Yahya, Vural Verlag)
Im Grundgedanken dieser grossen politischen, wirtschaftlichen und sittlichen Katastrophe des 20. Jahrhunderts ist der Darwinismus zu finden. Die beiden blutigen Ideologien, die dem Jahrhundert ihren Stempel aufdrückten, sind vom Darwinismus ernährte und in ihm Kraft findende Systeme. Wenn bei diesen Ideologien nach eigenen Quellen geschaut wird, sieht man deutlich den darwinistischen Einfluss.
Kommunismus, Faschismus und Darwinismus
Die ideologischen Väter des Kommunismus, Marx und Engels, bekunden in ihren eigenen Schriften die Übernahme des Darwinismus. Marx hatte Darwin seine Sympathie dadurch bekundet, indem er Darwin sein grösstes Werk Das Kapital widmen wollte. In der deutschsprachigen Ausgabe des Buches hatte er mit Handschrift folgendes geschrieben:
"Für Charles Darwin, von einem wirklichen Verehrer - Karl Marx".
Der Darwinismus war für den Kommunismus von so grosser Wichtigkeit, dass Engels, sobald Darwins Buch veröffentlicht wurde, an Marx folgendes schrieb:
"Darwin, dessen Buch ich im Moment lese, ist einfach umwerfend."34
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Lenin | Stalin | Mao |
Der Vorkämpfer des Russischen Kommunismus, Georgi Valentinovich Plekhanov, sagte:
"Der Marxismus ist die Anwendung des Darwinismus auf die Sozialwissenschaften."35
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Mussolini | Franco | Hitler |
Auch Hitlers wichtigste geistige Stütze, der deutsche rassistische Historiker Heinrich von Treitschke, meinte
"Die Nationen können sich nur durch eine intensive Konkurrenz, die Darwins' Überlebenskampf ähnlich ist, weiter entwickeln..."36, was aufzeigte, woher der Ursprung des Gewaltsfaktors des Nationalsozialismus stammte. Tatsächlich war auch Nazi-Deutschlands Architekt, Hitler, selbst Darwinist. Er hatte sich von Darwins Begriff "Lebenskampf" inspirieren lassen, und gab seinem berüchtigten Buch den Titel
"Mein Kampf". Hitler meinte auf einem Reichsparteitag in Nürnberg, dass
"die höhere Rasse die niedrigeren Rassen beherrsche, dies ein Naturgesetz und die einzige logische Tatsache" sei.
37 Das zeigt, in welchem Grad er von Darwin beeinflusst war.
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Das Buch Hitlers
“Mein Kampf” |
Auch der "Duce" (Führer) des italienischen Faschismus - Mussolini, hatte den Darwinismus als eine Weltanschauung angenommen und versucht, die Besetzung des Muslimischen Abessinien mit darwinistischer Logik zu legalisieren. Auch ein anderer faschistischer Diktator aus dieser Zeit - Franco - hatte sowohl in seinen Ideen als auch in deren Anwendung die darwinistische Ideologie reflektiert. (S. Harun Yahya,
Die blutige Ideologie des Darwinismus: Faschismus)
Mit seinen Aussagen, das Leben sei ein Kampf und bei diesem Kampf könnten nur die Starken gewinnen, die Schwachen jedoch seien zum Verlieren verurteilt, hat Darwin den Weg zu Gewalttätigkeit, Streit, Krieg und Massaker geebnet. Ob nun die Diktatoren ihr eigenes Volk, oder die Völker der belagerten anderen Länder unterdrückten, sie liessen sich vom Darwinismus inspirieren und haben die darwinistische Lehre übernommen. Laut ihnen waren die Schwachen zur Peinigung und zum Verschwinden verurteilt; den vom Tier abzustammen geglaubten Menschen als wertvoll zu betrachten war nicht nötig.
Aus diesem Grund ist der Darwinismus für die Menschheit eine sehr grosse Gefahr. Diejenigen, die vielleicht den Darwinismus als eine gewöhnliche Theorie betrachten, mögen von dieser Theorie keinen Schaden befürchten. Aber in jüngerer Vergangenheit haben Hunderte von Millionen Menschen durch diese Ideologie Unterdrückung erlitten.
Die Verteidigung des Darwinismus hilft der Ausbreitung des Kommunismus
Der Kommunismus ist - sei es durch seine Anlehnung an die materialistische Philosophie, sei es durch die materialistische Analyse der Geschichte - eine religionsfeindliche Ideologie. Tatsächlich ist die Verleugnung der Existenz Gottes der Ausgangspunkt dieser Philosophie. Aufgrund der Geschichtsanalyse ist sie auch der Feind, denn der Kommunismus beschreibt die Religion als "Mittel der führenden Klassen" und stellt für die geplante kommunistische Gemeinschaft die Bedingung, die Religion zu vernichten.
Aus diesem Grund wurden alle kommunistischen Regimes Feinde der Religion. Sie griffen religiöse Werte an, zerstörten Gotteshäuser und verboten dem Volk die Andacht. Die kommunistischen Regimes in der Sowjetunion, in Rotchina, Kambodscha, Bulgarien und Albanien verfolgten eine bis zum Massenmord führende religionsfeindliche Politik.
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Marx wollte sein berühmtes Buch “Das Kapital” Darwin widmen. |
Der Darwinismus spielt eine wichtige Rolle für den Hass der marxistischen Ideologie auf die Religion.Angeblich hatte Darwin dem marxistischen Atheismus eine wissenschaftliche Grundlage verschafft. Daher hatten Marx und Engels eine grosse Dankbarkeit für Darwin empfunden. Die von Engels an Darwin gerichteten Komplimente sind lesenswert:
Darwin hat mit dem Beweis, dass alle organischen Wesen - Pflanzen, Tiere und der Mensch selbst - Erzeugnisse einer natürlichen, während Millionen von Jahren dauernden Entwicklung sind, der metaphysischen Naturanschauung den schwersten Schlag versetzt.38
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Friedrich Engels, einer der ideologischen Väter des Kommunismus |
Im Kern der von Marx und Engels' dargelegten dialektisch-materialistischen Philosophie ist ein Widerspruch; demzufolge funktioniert sie nach der Regel der zwischen universellen Gegensätzen stets herrschenden Konflikte. In diesem Fall besteht der Konflikt in dem in der Natur existierenden Überlebenskampf. Der Darwinismus wurde zur grössten Stütze für die kommunistische Ideologie, welche die gesamte Geschichte der Menschheit als ein Konfliktfeld sieht und so die Basis für neue Zusammenstösse.Der Evolutionist P.J. Darlington beschreibt Gewalt als natürliches Ergebnis des Glaubens an die Evolutionstheorie wie folgt:
"Erstens sind Egoismus und Gewalt in unserem Innern etwas Natürliches, was uns von unseren entferntesten Vorfahren vererbt wurde... So ist denn die Gewalt für die Menschen etwas Normales; sie ist ein Produkt der Evolution."
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Damit die Gesellschaft ihre Ideologie anerkannt, suchen die Marxisten die Lösung in der Übernahme des Darwinismus zu finden. Besonderen Wert legen sie auf Darwins Prinzip "Gewalt und Konflikt sind ein unabänderliches Naturgesetz". Alle Terrororganisationen der Welt, die den Kommunismus als Ideologie übernommen haben, unterweisen ihre Militanten in Erziehungslagern monatelang in Kommunismus, dialektischem Materialismus und Darwinismus. Diesen vom Kommunismus beeinflussten Menschen wird die Lüge von Darwins Theorie eingeprägt, die ihnen suggeriert, dass sie eigentlich Tiere seien und so wie die Tiere ums Überleben kämpfen, müssten auch sie sich verhalten. Demzufolge werden sehr viele junge Menschen zu Verbrechern, denen es ein Leichtes ist zu morden und ohne zu Zögern Kinder und sogar Säuglinge erbarmungslos zu erschiessen.
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Die kommunistische Ideologie war in dieser Form während des 20. Jahrhunderts in vielen Ländern Grund für Guerillakriege, Bürgerkriege und blutige Terroraktionen.. Auch von diesem Standpunkt her ist eine gedankliche Auseinandersetzung mit dem Darwinismus wichtig; wenn sich die Ungültigkeit des Darwinismus herausstellt und der Darwinismus zusammenbricht, werden auch die ihn als Basis ansehenden marxistischen Philosophien keinen Spielraum mehr finden. Wenn der Darwinismus einen solch wichtigen Einfluss auf die religionsfeindliche kommunistische Ideologie hat, dann wird offensichtlich, dass jegliche Unterstützung des Darwinismus automatisch eine Unterstützung des Kommunismus bedeutet, auch wenn einige Muslime versuchen, den Darwinismus als vernünftig zu präsentieren, und meinen, dass er sich mit der Religion versöhnt habe und Gott die Lebewesen durch die die Evolution erschaffen habe. Doch dies wäre eine Legalisierung des Kommunismus. Auf gleiche Weise wissen die Kommunisten auch sehr gut, dass Religion und Darwinismus zusammen nicht harmonieren. Um jedoch Darwinismus und Kommunismus in breiteren Kreisen zu verbreiten, schweigen sie hierzu. Als ersten wichtigen Schritt gilt es, dem Darwinismus eine Tür öffnen zu können. Beim nächsten Schritt wird die Verbreitung des Kommunismus leichter sein. Dies ist der Hauptgrund, warum sehr viele Darwinisten in den an die evolutionistische Schöpfung glaubenden frommen Kreisen nur als Zuschauer auftreten. Der evolutionistische Glaube der Kommunisten stammt jedoch daher, dass sie blindlings mit ihrer Ideologie verbunden sind. Zum Beispiel erklärt der evolutionistische Chemie-Professor und DNS-Experte Robert Shapiro, dass die Grundbehauptung der Evolutionstheorie - "leblose Substanzen organisieren sich ganz von selbst und bilden DNS oder RNS" - auf keine wissenschaftlichen Daten gestützt ist und sagt:
Um uns als eine existierende Mischung von Chemikalien zu ersten wirksamen Replikatoren zu befördern, braucht es ein evolutionelles Prinzip. Dieses Prinzip heisst "chemische Evolution" oder auch "Selbstorganisation der Materie"; es wurde aber nie ausführlich definiert oder konnte beobachtet werden. An die Existenz eines solchen Prinzips wird nur dank der Treue zum dialektischen Materialismus geglaubt. 40
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Prof. Robert Shapiro |
Wie Prof. Shapiro deutlich erklärte, liegt hinter der beharrlichen Verteidigung der Evolutionstheorie eine dogmatische Verbundenheit mit der materialistischen Philosophie. Dies zeigt uns jedoch, dass jede Unterstützung der Evolutionstheorie direkt der materialistischen Philosophie zugute kommen wird. Wenn sich jedoch in einem Volk die materialistische Philosophie verbreitet, wird unausweichlich der Grundstein zur kommunistischen Ideologie gelegt. Aus diesem Zusammenhang geht hervor, dass die kommunistische Ideologie vom Darwinismus genährt wird. Diejenigen Muslime, die die Evolutionstheorie unterstützen, müssen auch über diese Tatsache nachdenken. Mit den Kommunisten - die seit dem 19. Jahrhundert bis heute stets die grausamsten Feinde der Religion waren - eine gemeinsame Anschauung zu vertreten, die sogar auch noch als "wissenschaftliche Grundlage des Kommunismus" gilt, ist sicherlich eine Unachtsamkeit, die sich ein Muslim nicht erlauben darf. Wenn man bedenkt, dass der Kommunismus noch heute existiert, er sich in vielen Ländern verdeckt reorganisiert und zur Bedrohung der Welt auf die passende Gelegenheit wartet, wird die Bedeutung dieses Themas noch klarer. (Ausführlliche Informationen siehe
Der Kommunismus liegt im Hinterhalt, Harun Yahya, 2001, Vural Verlag)
Darwins Rassismus
Einer der wichtigsten und doch am wenigsten bekannte Aspekte Darwins ist sein Rassismus: Darwin sah weiße Europäer als weiter entwickelt an als andere Menschenrassen. In der Annahme, der Mensch habe sich aus einer affenähnlichen Kreatur entwickelt, vermutete er, manche Rassen entwickelten sich weiter als andere und das letztere noch affenartige Züge trügen. In seinem Buch,
The Descent of Man (Die Abstammung des Menschen), das er nach
The Origin of Species (Der Ursprung der Arten) veröffentlichte, schrieb er von "den größeren Unterschieden zwischen Menschen verschiedener Rassen".
41 Für Darwin standen Schwarze und australische Eingeborene auf einer Stufe mit Gorillas, und er folgerte, diese würden von den "zivilisierten Rassen" eines Tages ausgerottet werden:
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Rassistische Neonazi Bewegungen breiten sich in vielen Ländern aus. Die Wurzel solcher Bewegungen ist ein faschistischer Hass auf Menschen anderer Nationen. Dahinter steht der Darwinismus, demzufolge die Minderwertigkeit mancher Rassen gegenüber anderen Rassen naturgegeben ist.
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"In einer Zukunft, die nicht so weit entfernt ist, als dass sie nach Jahrhunderten bemessen werden könnte, werden die zivilisierten Rassen der Menschheit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die primitiven Rassen der Welt vernichten und deren Platz einnehmen. Gleichzeitig werden die anthropomorphen Affen ohne Zweifel ausgelöscht werden. Die Kluft zwischen dem Menschen und seinen nächsten Verwandten wird dann breiter sein, wie wir hoffen dürfen, als heute zischen einem Kaukasier und manchen Affenarten wie dem Pavian und nicht so wie heute zwischen dem Neger oder Australier und dem Gorilla.
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Über Darwins unsinnige Ideen wurde nicht nur theoretisiert, sondern sie erhielten einen Anstrich von Wissenschaftlichkeit und sozialer Respektabilität, der zum fruchtbaren Nährboden des Rassismus wurde. Mit der Unterstellung, jedes Lebewesen habe um sein Überleben zu kämpfen, wurde der Darwinismus alsbald von den Sozialwissenschaften übernommen. Die neue Ideologie des Sozialdarwinismus behauptet, die existierenden Menschenrassen befänden sich auf verschiedenen Stufen der "Evolutionsleiter" und dass die europäischen Rassen die am weitesten entwickelten seien; viele andere dagegen befänden sich immer noch auf der Stufe der "affenähnlichen" Kreaturen.
Der Darwinismus macht jedoch nicht Halt bei der Bereitung des Bodens für rassistische Attacken, er ermutigt jede Form separatistischer und destruktiver Aktionen. Dieses Überlebenskampf-Prinzip schuf eine Argumentation, friedliche Menschen in Konzentrationslager zu stecken, eine Argumentation für brutale Gewalt, Mord und Krieg.
Doch Muslime, die erkennen, dass Gott sie und alles andere erschaffen hat, das Gott ihnen Seine Seele eingehaucht hat, dass die Welt ein Ort des Friedens und der Brüderlichkeit ist, dass alle Menschen gleich sind und dass jeder Mensch bestraft werden wird im Jenseits für das, was er Schlechtes getan hat in dieser Welt, können andere nicht verletzen. Nur die, die glauben, durch Zufall auf die Welt gekommen zu sein, die kein Verantwortungsgefühl für irgend jemanden haben, die glauben, dass sie nicht zur Verantwortung gezogen werden für ihre Handlungen und die glauben, die Welt sei ein Ort für Konflikte, können ein solches Verhalten an den Tag legen.
Darum sollten Muslime auf ihr Gewissen hören, bevor sie den Darwinismus akzeptieren und darum sollten sie den Preis kennen, den sie zu bezahlen haben werden für die Unterstützung einer Theorie, die selbst von der Wissenschaft abgelehnt wird. Der Schaden, den der Darwinismus der Menschheit zugefügt hat, ist offensichtlich. Die Tragödien, das Leiden und die Konflikte sind bekannt. Wie wir in diesem Kapitel gesehen haben, sollte uns die Art und Weise, in der die Menschen dazu gebracht werden, an irrationale und unlogische Ideen und Konzepte zu glauben, davon überzeugen, dass der Darwinismus eine große Gefahr ist.